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von Fabian Sangines - Hoch gepokert und gedemütigt: Der Schweizer BVB-Trainer wird nach dem 0:5 gegen die Bayern scharf gerügt.

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Für Borussia Dortmund geht die Partie schlecht los. Nach 10 Minuten köpft Mats Hummels Bayern München in Führung. Nur sieben Minuten später legt Robert Lewandowski mit seinem 200. Bundesligatreffer nach. Dortmund-Trainer Lucien Favre versucht mit einem Weckruf seine Mannschaft aufzurütteln. Der BVB erhört seinen Trainer nicht. Javi Martinez erhöht in der 41. Minute auf 3:0 für die Bayern. Nur zwei Minuten später muss Dortmund-Goalie Roman Bürki wieder hinter sich greifen. Serge Gnabry trifft vor der Pause zum 4:0. In der zweiten Halbzeit halten sich die Bayern mit dem Toreschiessen zurück. Robert Lewandowski schiesst seinen zweiten Treffer – jenen zum 5:0-Schlussstand – erst in der 89. Minute. Bayern München kann nun als Tabellenführer wieder aus eigener Kraft Meister werden.

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Sein eigenes Urteil war schonungslos. Kurz nach der 0:5-Ohrfeige im Spitzenspiel gegen Bayern München musste Lucien Favre im ZDF-Sportstudio erklären, was die Bayern besser gemacht hatten, als sein BVB. «Gerade die Zweikämpfe auch, ne?», schlug der Moderator vor. Favre schnaufte kurz durch und zählte auf: «Zweikämpfe, Balleroberung, Antizipation und auch technisch.» Eine Mängelliste, die so ziemlich jede wichtige Facette des Fussballs beinhaltet. Kurz: «Es war eine Lehrstunde.»

Bildstrecken Heisse Duelle Bayern vs. Dortmund


Das Debakel endgültig besiegelt: Robert Lewandowski trifft zum 5:0. Videos: SRF

Eine Lektion gab es auch in Sachen Coaching. Für Lucien Favre. So zumindest sehen es die deutschen Medien. Denn so sehr der Schweizer Trainer im Januar wegen der souveränen Tabellenführung noch als Halbgott dargestellt wurde, so sehr prasselt jetzt die Kritik auf ihn herein. Tatsächlich hatte er für das Schlüsselspiel in München einige gewagte Entscheidungen getroffen. Keine Hilfe war natürlich, dass Stürmer Paco Alcacer wegen einer Armverletzung (wieder einmal) ausfiel. Doch Favres Lösung war doch etwas überraschend: Er stellte Marco Reus ins Sturmzenturm.

«Das ist mir scheissegal», kommentierte der sichtlich angefressene Reus nach Spielschluss seine Position. Obwohl, so egal war es ihm dann doch nicht: «Erklärt hat es mir der Trainer nicht. Jeder weiss, dass ich nicht auf dieser Position spielen will.» Wieso er es dennoch tun musste? «Da müssen sie den Trainer fragen.» Taten sie natürlich, die pflichtbewussten Journalisten in Deutschland. «Wir wollten viele Läufe in die Tiefe haben», begründete Favre und musste feststellen: «Das ist uns leider gar nicht gelungen.»


Machten es besser: Die Bayern, hier beim 4:0.

Mario Götze, der zuletzt ganz vorne als falsche Neun oder auch im offensiven Mittelfeld starke Leistungen zeigte, blieb auf der Bank. Auf der Zehn spielte der zuletzt kaum berücksichtigte Mahmoud Dahoud. Klar, dass auch diese Wahl nach einem derart desaströsen Resultat infrage gestellt wurde. Wie nah Geniestreich und Fehler im Fussball beieinander liegen, zeigte aber die 7. Minute. Wäre Dahouds Schuss (nach Vorlage des in die Tiefe gelaufenen Reus) nur wenige Zentimeter weiter links gelandet, der Ball wäre ins Tor statt an den Pfosten, Dortmund 1:0 in Führung – und Favre wohl wieder Halbgott.

So heisst es aber: «Favre vercoacht sich» (Eurosport und Ruhr Nachrichten) oder «Favres Taktik geht voll in die Hose» (Bild). Das Boulevardblatt bilanzierte: «Ausgerechnet im Giganten-Gipfel liegt der Schweizer mit seinen Ideen komplett daneben.» Und die Süddeutsche Zeitung befand: «Er hat am Samstag das versucht, was all die Gegner gemacht haben, die gegen München in dieser Saison chancenlos waren: Er hat seine Mannschaft nicht von ihren Stärken her gedacht, sondern von ihren Schwachpunkten.» Angelastet wird dem BVB-Trainer auch, dass er den 33-jährigen Lukasz Piszczek nach zweimonatiger Verletzungsabsenz hinten rechts aufgestellt hatte. Das einzige Gegentor über diese Seite fiel allerdings nach einem Eckball.

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Deshalb wollte Favre dann doch nicht alle mediale Prügel auf sich nehmen: «Nach dem Spiel ist es einfach zu sagen, dass es nicht gut war, auf Mario Götze zu verzichten. Aber ich weiss nicht, ob es im anderen System besser gewesen wäre.» Es sei direkt nach dem Spiel schwer zu sagen, ob er nochmals gleich aufstellen würde. Dennoch war es ihm wichtig zu erwähnen: «Wir haben auch dumme Tore kassiert, das muss man auch sehen.» Er dürfte insbesondere das 2:0 gemeint haben, als Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou Robert Lewandowski den Ball in die Füsse spielt.

Oder das 3:0: Dreimal dürfen die Bayern innert weniger Sekunden schiessen, bis der Ball im Tor landet.

Bei aller Untergangsstimmung bleibt Favre mit dem BVB allerdings weiter im Meisterrennen. Ein Punkt liegt Dortmund jetzt hinter dem neuen Leader Bayern München zurück. Zudem müssen die Münchner in den letzten beiden Partien gegen RB Leipzig (3.) und Frankfurt (4.) ran. Deshalb antwortet Favre trocken, wenn er gefragt wird, ob er weiterhin an den Meistertitel glaubt: «Natürlich.» Aber: «Wenn wir so auftreten wie heute, dann wird es ganz schwierig, das ist klar»

Fussball

Discussion
151 Kommentare

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pele am 07.04.2019 11:41  Diesen Beitrag melden

    Leistung von Millionären?

    Ja, der Trainer. Bringen 15 Millionäre ihre Leistung nicht, ist es der Trainer. Immer dieselbe Leier. Wenn ein Reus in einem Spiel nicht merkt, dass es nicht läuft und selber seine Position verändert ist das grobfahrlässig. Man denke nur mal an Netzer...... Ein Götze in der Anfangsaufstellung soll wohl ein Witz sein. Einmal ein Tor geschossen, allerdings ein ganz wichtiges, macht aus dem Herumsteher noch lange nicht ein grosser Fussballer. Man kann gegen Bayern mal untergehen aber nicht mit einer solchen Leistung. Da kann der Lucien von aussen gar nichts machen ausser die Birne hinzuhalten.

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  • bibi am 07.04.2019 11:42 via  Diesen Beitrag melden

    ein jeder trainer ist machtlos

    was kann ein Trainer wenn ein spieler so einen hirnlosen querpass spielt direkt in füsse von leva der das 2/0 ohne gegenwehr macht?

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    Pinguine am 07.04.2019 11:37 via  Diesen Beitrag melden

    Fussball

    Die Spieler spielen doch und nicht der Trainer! Demzufolge haben die Spieler die Hausaufgaben nicht gemacht!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • gelb-schwarzer Louis Stühle XV XVI Louis Stuhl 0mNnOyv8wPam 08.04.2019 06:42 via  Diesen Beitrag melden

    der bvb

    verkommt zur diva-truppe die noch nichts geleistet hat! aber den eigenen erfolgstrainer kritisieren ist unterste schublade von ein paar divas!!

    • Himmel-Blauer am 08.04.2019 08:37 via  Diesen Beitrag melden

      @gelb-schwarzer

      Die Bayern spielen noch gegen die Fortuna, dass ist noch die einzige kleine Hoffnung die der BVB hat! Sofern sich der LF nicht nochmals verzockt!

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  • Bruno Risi am 07.04.2019 20:37 via  Diesen Beitrag melden

    kuki

    Finde Favre macht gute Arbeit beim BVB, trotz dieser Pleite. Nächstes Spiel besprechen und nichts drein reden lassen, auch nicht vom Hr. Somme.

  • Links Aussen am 07.04.2019 20:25 via  Diesen Beitrag melden

    Ich will...

    ...auf diese Position nicht spielen. Der gehört fristlos entlassen. Lieber BVB, das was eure teuren Spieler abgeliefert haben - nämlich nichts- liefere ich euch für die Hälfte auch ;-)

    • Analyst am 08.04.2019 08:46  Diesen Beitrag melden

      Alte Trainerweisheit

      Ein Trainer muss aber auch die Stärken der Spieler erkennen und ihn dementsprechend einsetzen.Reuss ist gensusowenig eine Neuner wie ein Malergeselle ein Elektrikermeister.

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  • THINK am 07.04.2019 19:40 via  Diesen Beitrag melden

    Trainer

    beklagen sich oft unter Druck zu stehen. Das stimmt , entlassen wird oft als erstes der Trainer . Wie der normale Arbeitnehmer auch , welcher nach der Entlassung aber oft noch nicht ausgesorgt hat und von einem Millionengehalt nur träumen kann.

  • Fabio am 07.04.2019 19:27  Diesen Beitrag melden

    Schlechter Trainer

    Wie immer mit Favre, zuerst Top und dann hinterlässt er einen Scherbenhaufen.

    • Enzo Scifo am 08.04.2019 07:34 via Mid von Stühle Century Niederländische Set Holland1960er2er Marko sQxohrdBtC Diesen Beitrag melden

      @Fabio

      auf dem zweiten platz der bundesliga und ein scherbenhaufen? soviel zum thema fussballsachverstand.

    • Bonifaz am 08.04.2019 08:51  Diesen Beitrag melden

      @enzo

      Er ist ja auch noch nicht fertig ;)

    • Badener am 08.04.2019 08:56  Diesen Beitrag melden

      @Enzo Scifo

      9Punkte und 11 Tore Vorsprung wandeln sich in -1 Punkt Und -15 Tore um,das Innerhalb 2 Monaten.Was sagt Dir denn da dein eingeforderter Fußball Sachverstand?Pokal und CL raus,ist das nur ein Spielerproblem,oder lässt der Trainer die Spieler nicht auf der Position spielen bei denen diese am effektivsten sind.Kein anderer Verein würde Reuss als ausgewiesene 9 kaufen.

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